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     SV Concordia 85 e.V.

Der Badmintonverein in Berlin Marzahn Hellersdorf.

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Badminton in Berlin


Wo kann man in der Hauptstadt Badminton spielen ?

Möglichkeiten Badminton zu spielen gibt es viele. Die ersten Erfahrungen mit Schläger und Federball werden die Meisten wohl in ihrer Kindheit draußen im Garten, am Strand oder auf der Straße gehabt haben. Einige spielten es an der Schule, auch an den UNIs sind gut besuchte Badminton-Kurse verbreitet. Für alle anderen gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten den Sport um den gefiederten Ball auszuüben.


Das Center

Sicherlich stellt der Besuch eines Centers die einfachste Variante da. Man bucht das Feld, spielt, bezahlt und geht. Der Vorteil, man ist nicht länger gebunden und kann flexibel seinen Sport ausüben. Dafür ist mitunter die fällige Courtmiete ganz schön happig. In den Abendstunden, zur Primetime verlangen die netten Damen am Counter zwischen 13,- und 18,- EURO für 45 Minuten. Um so Citynäher man spielen will, desto teurer. Ausgleichen tut aber oft der Saunabesuch, der inklusive ist. Manche Anlagen bieten ganze Saunalandschaften. Auch der anschließende Barbesuch sorgt für das gesellschaftlich abgerundete Happening.

Kein Spielpartner vorhanden, dann kann man bei einem Spielertreff teilnehmen. Die meisten Anlagen bieten einen solchen an. Das nötige Kleingeld vorausgesetzt, kann man auch Trainerstunden allein oder in der Gruppe nehmen. Doch selbst auf das Messen mit anderen muss man nicht verzichten. Einige Center bieten auch Turniere und Hausligen extra für Freizeitspieler an. Zu einen abgerundeten Angebot gehören ein Besaitungsservice sowie ein kleiner Shop mit Badminton-Artikeln. So kann der Besuch zum Rundumsorglos-Ereignis werden.


Der Verein

Will man jedoch die Möglichkeit nicht missen Deutscher Meister zu werden, dann kommt man an einen Verein nicht herum. Bei einem gemeinnützigen Verein ist der Mitgliedsbeitrag (im Gegensatz zu kommerziellen Anlagen) recht günstig. Dies liegt daran, dass gemeinnützige Vereine in Berlin die Turnhallen (noch) kostenfrei nutzen können. So zahlt man zwischen 5,- und 20,- EUR im Monat, abhängig davon ob die Trainingsbälle beim Training dabei sind. In Brandenburg stellt sich die Lage schon wieder anders da, je nach Kommune müssen die Vereine Hallennutzungsgebühren zahlen. Nicht alle Mitglieder sind jedoch im Wettkampfgeschehen involviert. Ganz im Gegenteil, viele kleine Freizeitvereine oder –gruppen spielen nur aus Spaß an der Freude und praktizieren lediglich das „Freie Spiel“.


Vereine im Badminton Verband Berlin Brandenburg (BVBB)

Die meisten Mitgliedsvereine des BVBB schicken regelmäßig Mannschaften in den Punktspielbetrieb. Die Staffelung ist dabei ähnlich dem deutschen Fußball. Oben in der Bundesliga spielen „die Guten“ (z.T. Profis) und unten in den Kreisklassen kann man den Spielbetrieb auch als organisierten Freizeitsport bezeichnen. Dort wird nicht im eigentlichen Sinn für die Saison trainiert, sondern es geht neben den Mannschaftsvergleich eher um die soziale Komponente, das Treffen auf befreundete Mannschaften und der Zusammenhalt als Team.

Die Trainingszeiten in Vereinen sind nicht selten sehr gut besucht und oft sind mehr Trainingsteilnehmer in den Hallen als Platz auf den Feldern ist. Doch das Arrangieren mit der Situation klappt gut. Meistens hat man zwei bis vier Mal die Woche die Möglichkeit im Verein zu spielen. Auch Kinder- und Jugendtraining bietet ein Großteil der Vereine an. Doch leider längst nicht alle Vereine können oder wollen gezieltes Training für Erwachsene anbieten, deswegen frönen die meisten Erwachsenen dem „Freien Spiel“ nach.

Drei Mal im Jahr kann sich jeder in den Einzel-, Doppel- und Mixedranglisten in verschiedenen Klassen mit anderen vergleichen. Zahlreiche Turniere, die von den Vereinen selbst ausgerichtet werden, sorgen auch außerhalb der Saison für ein abwechslungsreiches Wettkampfprogramm. Leider muss man sich bei vielen Vereinen drei bis zwölf Monate binden. Doch 99% aller Vereinsspieler sind super nett. Nur als erwachsener Anfänger hat man es mitunter schwer Fuß zu fassen.


Freizeitvereine, die nicht im BVBB sind

Doch dafür bieten einige Vereine auch Freizeitgruppen an oder man besucht einen der vielen Freizeitvereine, die wirklich nur ein bis zwei Mal Badminton spielen gehen und nicht an Turnieren o.ä. interessiert sind. Diese Vereine sind mitunter nicht so leicht zu finden, da sie oft so gut wie keine Öffentlichkeitsarbeit machen und lediglich das Bezirksamt und der Landessportbund Berlin Kenntnis von ihren Angeboten hat.

So kommt es, dass bei einigen Gruppen zu den Trainingszeiten freie Kapazitäten zu beobachten sind. Trotz des Grundgedanken des Freizeitspiels, packt manchen aber doch der Ehrgeiz sich mit anderen zu messen. So hat sich in den letzten Jahren ein recht umfangreiches Turnierangebot extra für Freizeitspieler entwickelt, besonders am Rande Berlins. Sogar einzelne Freizeitligen sind entstanden.

Nun fragt sich der geneigte Beobachter natürlich, warum diese Vereine sich nicht dem Badminton Verband Berlin Brandenburg anschließen, schließlich betreiben sie ja den Badmintonsport? Dies liegt ganz einfach am Geld. Eine Mitgliedschaft kostet für jeden Verein mehrere Hundert EURO im Jahr. Das meiste Geld davon geht in die Jugendarbeit und in das Landesleistungszentrum. Nun haben die meisten Freizeitvereine keine Jugendabteilung und möchten auch nicht am Wettkampfbetrieb teilnehmen. So besteht einfach nicht die Notwendigkeit einer Mitgliedschaft. Leider können sie dann auch nicht von der Trainer- und Schiedsrichterausbildung profitieren, die in der Hand des BVBB liegt.

[Übersicht Badminton Vereine]


Betriebssport

Als weitere Option sei hier noch der Betriebsport genannt. Die von großen Betrieben stammenden Gruppen und Vereine sind in der Fachvereinigung Badminton e.V. des Betriebssportverbandes Berlin organisiert. Betriebszugehörigkeit für den Einzelnen ist meistens nicht mehr Pflicht für die Mitgliedschaft. Die Struktur ist ähnlich dem BVBB, auch hier gibt es Meisterschaften in Mannschafts- und Einzelwettbewerb.

[Übersicht Betriebssportvereine]



Egal wo man Badminton spielen möchte, Hauptsache man hat mit dem Federballspiel den Spaß an der Bewegung. Badminton ist weit verbreiteter als mancher denkt.